Parks und Grünanlagen

Ob als Promenade am Strelasund, Wiese am Stadtrand, Wallanlage um die Altstadt oder Platz im neuen Wohnquartier, aufwendig gestaltet mit Wasserspielen, Kunstobjekten, Sitzgelegenheiten oder eben naturbelassen – die Parks und Grünanlagen in der Hansestadt Stralsund zeigen ein vielseitiges Gesicht.

Wulflamufer

Die Parkanlage Wulflamufer, 1926/27 vom Gartenbauinspektor Hans Winter(1895-1979) geschaffen, wurde von 1997 bis 2005 nach Originalplänen wiederhergestellt. Als Stadtpark der Grünen Moderne erfreuen sich die Staudenpflanzung im architektonisch angelegten Hans-Lucht-Garten und die Spazierwege entlang des Kleinen Frankenteiches einer großen Beliebtheit. Vom Lambert Steinwich Denkmal bietet sich ein einmaliger Blick auf die drei großen Pfarrkirchen St. Marien, St. Nikolai und St. Jakobi.

Park Devin

Der Mitte des 19. Jahrhunderts im landschaftlichen Stil angelegte Park, ist ein beliebtes Ausflugsziel. Er wird geprägt durch seine Lage am Hochufer der Deviner Bucht, durch seine prächtigen Alleen und seinen Altbaumbestand. Die ursprüngliche Ausdehnung und die Grundstruktur des Deviner Parks sind bis heute erhalten. Von besonderer gartenhistorischer Bedeutung ist das Wechselspiel zwischen den landschaftlich geführten Wegen im Parkinneren und den geraden Wegen als Parkbegrenzung.

Brunnenaue

Die älteste öffentliche Parkanlage Stralsunds wurde im Jahr 1630 als Heilquelle erstmalig erwähnt. Im 19. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einem städtischen Blumengarten und Turnplatz. Die letzte Umgestaltung fand in den 1960er Jahren nach den Plänen von Hans Friedrich Werkmeister statt. Seither prägen ein großzügiges Wegesystem, weite zentrale Wiesenflächen, ein Spielplatz und der 1874 errichtete Springbrunnen den Park. Die Brunnenaue fungiert heute als zentrales Bindeglied des städtischen Grüns zwischen Wohngebieten, der Sundpromenade und den Wallanlagen um die Altstadt.

Sundpromenade

Mit der Sundpromenade verfügt Stralsund über stadtnahe Uferanlagen höchster landschaftlicher Qualität. 1928 als attraktive öffentliche Flaniermeile vom „Nassen Dreieck“ bis zur Schwedenschanze angelegt, musste die Anlage im Lauf der Jahre vielfältige Umwandlungen, Verluste und Nutzungsänderungen hinnehmen. Die Erneuerung, Umgestaltung und Aufwertung des gesamten Stadtraumes unter Berücksichtigung des historischen Vorbilds sowie die Erweiterung der Sundpromenade in Richtung Norden werden schrittweise umgesetzt. Dazu zählen u.a. Projekte wie das neue Strandbad oder der Ostseeküstenradweg.